4 bis 5 Klimmzüge
Aufgepasst! Dieses Training beruht auf dem Auslassen!
Wenn beim Test 0 bis 5 Klimmzüge geschafft hast, die beste und effektivste Trainingsart für dich ist das Auslassenstraining. Diese Art wird es dir ermöglichen, deine Muskeln am schnellsten zu entwickeln , deine Kraft und Ausdauer zu steigern und deinen Rekord zu brechen.
Das Auslassenstraining wird effektiver, weil er das schnellste Wachstum der Kraft und Ausdauer garantiert als eventueller Klimmzugstraining mit sehr kurzen Klimmzugsserien. Du kannst mehr Auslassungen machen, wobei du die Muskel in einer längeren Zeit belastest und dadurch ihre Entwicklung stärker stimulierst.
Das Auslassungstraining beruht auf Folgendem:
- Anstatt an der Stange Klimmzüge zu machen stellst du dich auf einen Hocker so dass du dich auf der Stange voll aufhängen kannst, wie beim vollen Klimmzug, d. h. mit dem Kinn auf der Höhe der Stange.
- Anschließend gehst du vom Hocker runter und lässt du dich herunter, bis deine Hände gerade ausgestreckt sind.
- Dann gehst du wieder auf den Hocker rauf und fängst vom Vorne an.
Das Herunterlassen muss langsam erfolgen. Die besten Resultate werden erzielt indem vom Moment des Abstieges vom Hocker bis zum Moment, wo die Arme voll ausgestreckt sind, ca. 3 Sekunden verlaufen.
Viel Spaß!
| 4 bis 5 Klimmzüge | |||
| Tag 1 120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr) |
Tag 4 120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr) |
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| Serie 1 | 4 | Serie 1 | 6 |
| Serie 2 | 9 | Serie 2 | 11 |
| Serie 3 | 6 | Serie 3 | 8 |
| Serie 4 | 6 | Serie 4 | 8 |
| Serie 5 | 9 | Serie 5 | 11 |
| Mindestens 1 Tag Pause | Mindestens 1 Tag Pause | ||
| Tag 2 120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr) |
Tag 5 120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr) |
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| Serie 1 | 5 | Serie 1 | 7 |
| Serie 2 | 9 | Serie 2 | 12 |
| Serie 3 | 7 | Serie 3 | 10 |
| Serie 4 | 7 | Serie 4 | 10 |
| Serie 5 | 9 | Serie 5 | 12 |
| Mindestens 1 Tag Pause | Mindestens 1 Tag Pause | ||
| Tag 3 120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr) |
Tag 6 120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr) |
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| Serie 1 | 6 | Serie 1 | 8 |
| Serie 2 | 10 | Serie 2 | 14 |
| Serie 3 | 8 | Serie 3 | 11 |
| Serie 4 | 8 | Serie 4 | 11 |
| Serie 5 | 10 | Serie 5 | 14 |
| Mindestens 2 Tage Pause | Mindestens 2 Tage Pause | ||
Klimmzüge auf der großen Leinwand
Filmemacher lieben den Klimmzug, und das ist leicht nachzuvollziehen. Er ist ein einziges, ehrliches Bild von Anstrengung: ein Körper, der an einer Stange hängt und sich allein aus eigener Kraft hochzieht. Man kann ihn nicht mit dem Timing eines Stuntdoubles oder einem geschickten Schnitt vortäuschen, also greifen Regisseure danach, wann immer sie zeigen wollen, dass eine Figur diszipliniert, gefährlich oder todernst gegenüber einem bevorstehenden Kampf ist.
Das berühmteste Beispiel ist wohl Rocky. In dem 1976 von John G. Avildsen inszenierten Film enthält Sylvester Stallones Trainingsmontage einarmige Klimmzüge, und das Bild wurde zum Sinnbild für zähe, unglamouröse Vorbereitung. Derselbe Moment taucht in The Dark Knight Rises (2012) auf, wo ein eingesperrter Bruce Wayne sich neu aufbaut, bevor er als Batman zurückkehrt, und in Rambo II – Der Auftrag (1985), wo Stallones John Rambo in einem improvisierten Dschungelaufbau trainiert, der seine Eigenständigkeit glaubhaft macht.
Die Übung leistet auch Charakterarbeit, die kein Dialog schafft. In American Psycho (2000) rackert sich Christian Bales Patrick Bateman als Teil einer zwanghaften Pflegeroutine durch Klimmzüge, und die zur Schau gestellte Kontrolle wirkt eher verstörend als bewundernswert. Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991) setzt Arnold Schwarzeneggers T-800 an die Stange, um zu unterstreichen, dass dieses Ding eine unermüdliche Maschine in menschlicher Gestalt ist. In Captain America: The First Avenger (2011) läuft der Witz andersherum: Der Steve Rogers vor dem Serum schafft kaum einen einzigen Klimmzug, und genau sein Ringen macht ihn der Verwandlung wert.
Manchmal geht es einfach um Textur. Spider-Man: Homecoming (2017) holt einen Lacher aus Tom Hollands Peter Parker heraus, der im Anzug Klimmzüge macht, eine Erinnerung daran, dass selbst ein Superheld seine Wiederholungen abspulen muss. Full Metal Jacket (1987) fügt sie in Kubricks düstere Grundausbildungssequenzen ein, eine weitere Sprosse in der Maschinerie, die Rekruten zermürbt. Und in fitnessbetonten Filmen wie Pain & Gain (2013) und dem MMA-Drama Warrior (2011) sitzen Klimmzüge in längeren Trainingssequenzen, die zeigen, wie weit die Figuren ihre Körper treiben werden.
In all diesen Filmen spielt der Klimmzug ungefähr dieselbe Rolle: eine kompakte, wortlose Art, uns zu zeigen, wer jemand ist, indem sie uns zeigt, wozu er in der Lage ist. Ob Blockbuster oder Charakterstudie, er verdient sich seinen Platz auf der Leinwand immer wieder, weil die Anstrengung unmöglich vorzutäuschen ist.