50 Klimmzüge

Programm 50 Klimmzüge

Weniger als 4 Klimmzüge

Aufgepasst! Dieses Training beruht auf dem Auslassen!

Wenn beim Test 0 bis 5 Klimmzüge geschafft hast, die beste und effektivste Trainingsart für dich ist das Auslassenstraining. Diese Art wird es dir ermöglichen, deine Muskeln am schnellsten zu entwickeln , deine Kraft und Ausdauer zu steigern und deinen Rekord zu brechen.

Das Auslassenstraining wird effektiver, weil er das schnellste Wachstum der Kraft und Ausdauer garantiert als eventueller Klimmzugstraining mit sehr kurzen Klimmzugsserien. Du kannst mehr Auslassungen machen, wobei du die Muskel in einer längeren Zeit belastest und dadurch ihre Entwicklung stärker stimulierst.

Das Auslassungstraining beruht auf Folgendem:

  1. Anstatt an der Stange Klimmzüge zu machen stellst du dich auf einen Hocker so dass du dich auf der Stange voll aufhängen kannst, wie beim vollen Klimmzug, d. h. mit dem Kinn auf der Höhe der Stange. 
  2. Anschließend gehst du vom Hocker runter und lässt du dich herunter, bis deine Hände gerade ausgestreckt sind. 
  3. Dann gehst du wieder auf den Hocker rauf und fängst vom Vorne an. 

Das Herunterlassen muss langsam erfolgen. Die besten Resultate werden erzielt indem vom Moment des Abstieges vom Hocker bis zum Moment, wo die Arme voll ausgestreckt sind, ca. 3 Sekunden verlaufen.

Viel Spaß!

Weniger als 4 Klimmzüge
Tag 1
120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr)
Tag 4
120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr)
Serie 1 2 Serie 1 5
Serie 2 7 Serie 2 8
Serie 3 5 Serie 3 7
Serie 4 5 Serie 4 7
Serie 5 7 Serie 5 9
Mindestens 1 Tag Pause Mindestens 1 Tag Pause
Tag 2
120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr)
Tag 5
120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr)
Serie 1 3 Serie 1 5
Serie 2 8 Serie 2 10
Serie 3 6 Serie 3 8
Serie 4 6 Serie 4 8
Serie 5 8 Serie 5 10
Mindestens 1 Tag Pause Mindestens 1 Tag Pause
Tag 3
120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr)
Tag 6
120 Sek. Zwischen den Serien (und mehr)
Serie 1 4 Serie 1 6
Serie 2 9 Serie 2 10
Serie 3 6 Serie 3 8
Serie 4 6 Serie 4 8
Serie 5 8 Serie 5 11
Mindestens 2 Tage Pause Mindestens 2 Tage Pause
 
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Eine kurze Geschichte des Klimmzugs

Der Klimmzug wirkt zeitlos, und in gewisser Weise ist er das auch. Lange bevor jemand Wiederholungen zählte oder sich beim Durchziehen eines Satzes filmte, griffen Menschen nach Stangen, Ästen und Balken über ihren Köpfen und zogen sich daran hoch. Die Bewegung ist ungefähr so alt wie die menschliche Schulter, und die Übung, die wir heute machen, ist im Grunde nur eine aufgeräumte Version dessen, was unsere Vorfahren taten, um zu klettern, zu kämpfen und zu überleben.

Antike griechische Athleten und Soldaten trainierten an horizontalen Stangen und zogen die Brust so zur Stange, wie es in jedem heutigen Fitnessstudio vertraut aussähe. Römische Soldaten machten es auf Holzbalken ganz ähnlich und nutzten die Bewegung, um die Oberkörperkraft aufzubauen, die ihre Arbeit verlangte. Das Muster taucht über Kulturen hinweg immer wieder auf: Kampfsportler in Asien nutzten die Arbeit an Stange und Balken, um ihre Zugmuskulatur zu stärken, und die Übung kam überall dort wieder zum Vorschein, wo körperliche Einsatzbereitschaft zählte.

Die Version, die sich die meisten von uns vorstellen, nahm im 19. Jahrhundert Gestalt an, als das Turnen die Reckstange zur Bühne machte. Turner ließen Zugkraft wie Kunst aussehen, und ihre Übungen halfen, die Bewegungen zu standardisieren. Nicht lange danach entstand Calisthenics als eigenständige Disziplin, und Körpergewichtsklassiker wie Liegestütze, Kniebeugen und Klimmzüge fanden ihren Weg in Schulen und Trainingshallen.

Das Militär erledigte den Rest. Im frühen 20. Jahrhundert und in den beiden Weltkriegen übernahmen die Streitkräfte den Klimmzug als einfachen, ehrlichen Test der Oberkörperkraft. Keine Maschine konnte ihn vortäuschen: Entweder zog man das Kinn über die Stange oder eben nicht. Diese Klarheit ist ein großer Teil des Grundes, warum die Übung noch lange nach Kriegsende ein fester Bestandteil von Fitnesstests blieb.

Heute ist der Klimmzug überall zu finden, vom Garagentorrahmen bis zur CrossFit-Box, und er hat eine ganze Familie von Varianten hervorgebracht, darunter Chin-ups, den Griff in der Breite, Chest-to-bar und den umstrittenen Kipping-Klimmzug. Der Reiz hat sich seit ein paar tausend Jahren kaum verändert. Er braucht so gut wie keine Ausrüstung, er beansprucht mehrere Muskelgruppen auf einmal, darunter den Latissimus, den Bizeps und die Schultern, und er lässt sich für nahezu jeden anpassen. Anfänger können Bänder oder eine Zugmaschine nutzen; stärkere Athleten können Gewicht an einem Gürtel befestigen. Wenn du gerade erst anfängst, greifst du eine sehr alte Gewohnheit auf.